Unsere nächste Veranstaltung
Ernst von Borries empfiehlt:
   

Friedrich Dönhoff 
Heimliche Herrscher

Heimliche Herrscher, Friedrich Dönhoff
" 'Heimliche Herrscher' ist wohl der vierte Krimi von Friedrich Dönhoff mit seinem Kommissar Sebastian Fink. Der ist ein durchaus sympathischer, einigermaßen „normal“ gebliebener Ermittler, ganz im Unterschied zu vielen anderen, die genau so kaputte Typen sind wie die von ihnen ermittelten Täter. Auch ist sein Weg zur Erkenntnis immer plausibel und nachvollziehbar.
In diesem Buch muss Fink einen Serienmörder identifizieren, dessen Opfer auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Das hat natürlich dramaturgische Folgen, denn notwendig tauchen im ersten Drittel unzählige Personen auf, die tatsächlich nichts miteinander zu tun haben und meist nur ganz wenig oder gar nichts zur Lösung beitragen können. Immerhin zieht Sebastian Fink daraus meist winzige Erkenntnisschnipsel, die ihm und seinem Team schließlich ermöglichen den Fall zu lösen. Dönhoff kann schreiben, kann sehr gut erzählen."
   
Friedrich Dönhoff © Marvin-Zilm
© Marvin Zilm

  Im sonst so sicheren Hamburg werden innerhalb weniger Stunden mehrere unbescholtene Bürger ermordet. Und das am helllichten Tag. Erst ein frisch geschiedener Automechaniker, dann ein Jugendmeister im Tischtennis, schließlich eine angesehene Zahnärztin – drei Menschen aus unterschiedlichen Milieus, die sich nicht kannten.Wie sich herausstellt, hatten sich die Opfer alle in der Flüchtlingsfrage engagiert, aber mit ganz unterschiedlichen politischen Gesinnungen. Haben die Morde vielleicht damit zu tun? Kommissar Sebastian Fink und sein Team stehen unter Druck, denn niemand weiß, ob es weitere Opfer geben wird und wen es trifft. Auf der Suche nach Ablenkung und Inspiration taucht Sebastian ins Hamburger Nachtleben ein, wo Marissa, seine neue Liebe, als DJane das Party-Volk zum Tanzen bringt. Dann schlägt der Mörder wieder zu – brutal und unerbittlich. Und Sebastian erkennt, dass er dort suchen muss, wo Menschen im Schutz der Dunkelheit Geschäfte machen.

Friedrich Dönhoff, geboren 1967 in Hamburg, ist in Kenia aufgewachsen. Er studierte Geschichte und Politik, verfasste Biographien und schrieb u.a. den Bestseller ›Die Welt ist so, wie man sie sieht – Erinnerungen an Marion Dönhoff‹. Seit 2008 schreibt er Kriminalromane um den jungen Kommissar Sebastian Fink. Friedrich Dönhoff lebt in Hamburg. 


Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Mit Unterstützung von Bayern liest e.V. und der C.H.Beck Stiftung.


Donnerstag 11.05.2017 
19.30 Uhr
 
7,-/5,- €

Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b
80802 München
Lageplan